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Das Kulturlexikon zum Dritten Reich

Wer war was vor und nach 1945

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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783100393265
Sprache: Deutsch
Umfang: 717 S.
Format (T/L/B): 4.1 x 22 x 15 cm
Einband: gebundenes Buch

Beschreibung

Dieses neue Lexikon mit seinen 4000 Einträgen zu Personen aus dem Kulturbetrieb der NS-Zeit ist ein konkurrenzloses Nachschlagewerk, das in die Handbibliothek derer gehört, die sich mit Nationalsozialismus beschäftigen. Interessant ist das Werk auch deshalb, weil der Autor so weit wie möglich auch die Nachkriegskarrieren recherchiert hat. Verzeichnet sind die wichtigsten oder bekanntesten Personen aus Adel, Archiv- und Büchereiwesen, bildender Kunst, Film, Geisteswissenschaft, Kunstgeschichte, Literatur, Musik (einschließlich Unterhaltungs-, Film- und auch Militärmusik), Rundfunk, Theater, etc. Hunderte der genehmsten Schauspieler, Schriftsteller, Maler, Architekten, Komponisten, Dirigenten, Musiker etc. waren 1944 in einer systematisch rubrizierten "Gottbegnadeten-Liste" (sic!) des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda unter Joseph Goebbels aufgeführt worden, was für die Genannten handfeste materielle Vorteile bedeutete. Viele Profiteure und Karierristen huldigten Hitler als dem "ersten Künstler der deutschen Nation", viele von ihnen sind selbst in Auschwitz zur Unterhaltung der SS aufgetreten. Das Lexikon dokumentiert darüber hinaus Hunderte von Opfern der damaligen Kulturpolitik: Verfemte und Verfolgte, die ins Exil gehen mussten bzw. ermordet worden.

Autorenportrait

Ernst Klee, geboren 1942, Journalist und Buchautor. Für seine Filme und Artikel erhielt er u.a. einen Adolf-Grimme-Preis (1982). Für "Auschwitz, die NS-Medizin und ihre Opfer" (1997) erhielt er den Geschwister-Scholl-Preis. Die Stadt Frankfurt am Main zeichnete ihn 2001 mit der Goethe-Plakette aus und 2007 das Land Hessen mit der Wilhelm Leuschner-Medaille. Seit 2005 ist eine Förderschule im westfälischen Mettingen nach ihm benannt. Buchveröffentlichungen u.a.: "Das Kulturlexikon zum Dritten Reich" (2007); "Das Personenlexikon zum Dritten Reich" (2003); "Deutsche Medizin im Dritten Reich" (2001); "Auschwitz, die NS-Medizin und ihre Opfer" (1997); "Was sie taten, was sie wurden" (1986); "Dokumente zur ,Euthanasie'" (1985) und "'Euthanasie'im NS-Staat". Die ,Vernichtung lebensunwerten Lebens'" (1983).